© Hartmut Krenz
Aus- und Neubau des Streckenabschnitts
B33n Allensbach-Konstanz Tunnel Hegne
Die B33 zwischen Allensbach und Konstanz wird vierspurig aus- und neugebaut, um die Anbindung an die Stadt Konstanz sowie das regionale Straßennetz zu verbessern und die bestehende Stausituation zu entlasten. Im Bereich Allensbach-Hegne ist dafür eine 700 m lange Lärmschutzeinhausung planfestgestellt, ausgeführt als zweizelliger geschlossener Rahmen. Im Westen und Osten schließen sich Trogstrecken von 60 bzw. 250 m Länge an.
Der Baugrund stellt besondere Anforderungen: Auf einem Streckenabschnitt quert der Tunnel eine bis zu 40 m tiefe, mit Beckensedimenten gefüllte Seetonrinne. Hier wird der Tunnel auf Großbohrpfählen bis in die unverwitterte Moräne gegründet; eine vorab hergestellte Vorschüttung nimmt die späteren Setzungen aus der Seitenablagerung vorweg. Zudem muss vor dem eigentlichen Tunnelbau die B33 umverlegt werden. Dafür entsteht zunächst südlich des Tunnels die spätere Kreisstraße, die zugleich als Umleitungsstrecke für den Tunnel Hegne und den benachbarten, bereits im Bau befindlichen Tunnel Röhrenberg dient.
Das Projekt wird durchgängig mit der digitalen Arbeitsmethodik BIM geplant.
Die frühzeitige, modellbasierte Koordination unter anspruchsvollen Baugrundverhältnissen schafft die Grundlage für eine sichere und termingerechte Umsetzung eines der technisch komplexeren Bauwerke im Zuge des B33-Ausbaus.
Projektdaten
| Auftraggeber | Regierungspräsidium Freiburg |
| Standort | Allensbach/Hegne (Bodenseekreis/Kreis Konstanz) |
| Leistungen Schüßler-Plan Digital | • BIM-Gesamtkoordination • IT-Beratung |